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Wie viel Geld gibt's für welchen Nebenjob?

Von Nico Fittkau am 30-08-2016
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Von wenigen Cent bis zu fünfstelligen Beträgen - so viel Geld lässt sich mit Nebenjobs verdienen

Hast du dich nicht auch schon des Öfteren gefragt, mit welchem Nebenjob sich das meiste Geld verdienen lässt? Dabei sind Stundenlöhne von nur wenigen Euros glücklicherweise mit der Einführung des Mindestlohnes weitgehend verschwunden und nebenbei Geld verdienen – dem Internet sei Dank – lässt sich mittlerweile auf vielerlei verschiedene Art und Weise. Dass bei diesen teilweise sehr unterschiedlichen Online-Verdienstmöglichkeiten die ein oder andere Variante dabei ist, mit der sich auch über einen längerem Zeitraum ein lohnender Nebenverdienst erzielen lässt, freut natürlich viele Nebenjobber.

Doch bei aller Euphorie über all diese neuen Jobs ist leider nicht zu übersehen, dass sich längst nicht jeder Nebenverdienst so auszahlt wie erhofft – es kann eben durchaus auch passieren, dass du zwar stundenlang arbeitest, aber unterm Strich nicht besonders viel Geld dabei verdienst.

Erwartungen können bekanntermaßen beflügeln, aber dass sich Nebenjobs in der Regel nicht dazu eignen um in kürzester Zeit Reichtümer anzuhäufen, ist nun einmal die wenig aufregende Realität. Aber - und jetzt kommt die gute Nachricht - auch mit Nebenjobs lässt sich mehr als nur ein Taschengeld verdienen – teilweise sogar bedeutend viel mehr. In diesem Artikel geht es darum, wie viel Geld sich wirklich mit den einzelnen Nebenverdienst-Möglichkeiten verdienen lässt und welchen Verdienst bzw. welches Gehalt du bei welchen Jobvarianten erwarten kannst. Von kleinen Jobs, mit denen du innerhalb von wenigen Minuten ein paar zusätzliche Cent verdienen kannst bis zu Tätigkeiten, mit denen du einen Verdienst erzielen kannst, der deutlich auch über den bei Minijobs üblichen 450 Euro liegt. Und vielleicht bekommst du beim Lesen unserer Auflistung ja auch Lust darauf, die ein- oder andere Möglichkeit zum Geld verdienen sofort oder auch später selbst einmal auszuprobieren. Es könnte sich lohnen.

 

Der Dauerbrenner: Minijobs auf geringfügiger Basis sind durch den Mindest-Stundenlohn von 8,84 Euro noch beliebter geworden

Auf eines kannst du dich, wenn du einen Nebenverdienst mit einem Minijob anpeilst, schon einmal ziemlich sicher verlassen: Dein Gehalt wird bei mindestens 8,84 Euro in der Stunde liegen. Die Gespräche, die wir mit Jobsuchenden und Unternehmen geführt haben, zeigen allerdings auch, dass immer mehr Unternehmen auch dazu bereit sind, nicht nur den absoluten Mindestlohn zu bezahlen, sondern dass das Gehalt ihrer Minijobber durchaus auch bei einem Stundenlohn von zwischen 10 und 15 Euro liegen kann.

"450-Euro-Minijob" heißt allerdings nicht, dass Sie automatisch in jedem Monat 450 Euro verdienen werden, die 450 Euro stellen eine Verdienst-Obergrenze dar – wir erwähnen das an dieser Stelle, da uns diese Frage bereits häufiger gestellt wurde. Davon abgesehen gibt es trotz der Obergrenze auch Möglichkeiten, wie sich im Minijob sogar mehr als 450 Euro verdienen lassen.

 

Bis zu 850 Euro ohne allzu große Abzüge verdienen: Möglich ist das mit einem Midijob

Nicht Minijob, sondern Midijob – so heißt die Variante, bei der das Gehalt statt bei maximal 450 Euro im Monat bei bis zu 850 Euro liegen darf, deshalb wird auch von "Gleitzonenjobs" gesprochen. Zwar werden Midijobs über deine Lohnsteuerkarte versteuert und zusätzlich musst du bei dieser Jobvariante mit Abzügen für die Sozialversicherung rechnen, allerdings ist der Beitragsanteil, den der Midijobber zu übernehmen hat, je nach Höhe deines Verdienstes innerhalb der Gleitzone reduziert - erst wenn dein Gehalt 850 Euro übersteigt, werden volle Sozialversicherungsbeiträge fällig.

Doch nicht allein der höhere Verdienst könnte für die Ausübung eines Midijobs sprechen. Denn besonders für Personen, die keine Krankenversicherung haben, liegt der große Pluspunkt von Midijobs darin, dass sie durch die Sozialversicherungspflicht der Midijobs im Gegenzug krankenversichert sind.

 

 


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Die kurzfristige Beschäftigung: Befristet Geld verdienen ohne Verdienstgrenze nach oben

Die sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung ist eine Minijob-Variante, bei der du keine monatliche Verdienstgrenze einhalten musst – theoretisch kannst du hiermit soviel verdienen, wie du nur möchtest. Die Begrenzung liegt nicht im Einkommen, sondern in der Dauer der Beschäftigung: Maximal 70 Arbeitstage bzw. drei Monate pro Kalenderjahr darfst du in einem "kurzfristige Minijob" arbeiten – und das mit einem nach oben offenen Verdienst.

Beispielsweise Ferienjobs oder Ein-Tages-Einsätze bei Inventuren werden oftmals als kurzfristiger Minijob abgerechnet, aber auch bis zu einem Jahr andauernde Arbeitseinsätze sind als kurzfristige Beschäftigung möglich (wichtig dabei ist die im Vorfeld vereinbarte Befristung des Jobs).

 

50 Euro Verdienst in der Stunde: Webseiten und Apps testen kann enorm lohnend sein

Diese Möglichkeit, nämlich das Testen von Webseiten oder Apps, findet aus gutem Grund immer mehr Anhänger – und das nicht nur, weil sich diese Nebenbeschäftigung auch sehr gut mit anderen Nebenjobs kombinieren lässt. Wer sich mit dieser Variante zum Geld verdienen beschäftigt, verschwendet seine Zeit keinesfalls, denn die Tätigkeit wird mit einem sehr guten Stundenverdienst honoriert. Und je nachdem, ob du als Tester im Testlabor oder von deinem Zuhause aus arbeitest, kann sich ein solcher Test auch schnell einmal zwischendurch erledigen lassen. Bereits mehrfach haben wir von Nebenjob.de in der Vergangenheit über diese noch relativ neue Gelegenheit für einen, wie gesagt: oftmals sehr sehenswerten, Zusatzverdienst berichtet. Unsere Gesprächspartner waren unter anderem Oliver Ganz von der TestingTime AG und Claudia G. die zweimal darüber berichtete, wie ihr Webseiten-Tests einen sehenswerten Verdienst eingebracht haben – das eine Mal bekam sie 35 Euro für einen Test und ein anderes Mal verdiente sie als Testerin sogar 50 Euro.

 

Aber auch fünfstellige Beträge lassen sich verdienen

Es gibt mittlerweile Möglichkeiten oder Nebenjobs, die wohl in die Kategorie "echter Traumjob" fallen. Hierzu zählen beispielsweise YouTuber, Streamer, E-Sportler, Blogger, Instagramer oder andere erfolgreiche Influencer, die mit ihren Nebentätigkeiten mehr oder weniger reich geworden sind. Bei solchen teilweise sehr erfolgreichen Geschäftsmodellen noch über einen "Stundenlohn" zu sprechen, wäre wohl nicht nur sachlich falsch, sondern auch einigermaßen deplatziert. Doch echte Einkommens-Meilensteine lassen sich auch hierbei nicht einfach schnell einmal über Nacht erreichen, die Top-Verdiener der Branche spielen in einer ganz anderen Liga. Dennoch gibt es inzwischen eine Menge von Menschen, die mit YouTube & Co. vielleicht (noch?) nicht zum Millionär geworden sind, sicher aber zu den ausgesprochenen Besserverdienern gehören. Viele Infos zu diesen Geschäftsmodellen finden Sie in unserer Rubrik Geld verdienen

 

Von einigen Cent bis einigen Hundert Euro: Geld verdienen mit Mikrojobs

Mit kleinen Mikrojobs kann eigentlich fast jeder einen Nebenverdienst erzielen, zumindest, wenn man im Besitz eines Smartphones ist. Denn statt sich einen festen Arbeitgeber zu suchen, musst du für diesen Nebenverdienst zunächst einmal nicht mehr machen, als auf dein Handy zu schauen, denn auf diese Weise kannst du kleine Jobs in deiner Umgebung finden, mit denen du einen zusätzlichen Verdienst erzielen kannst.

Mit App-Anbietern wie beispielsweise StreetSpotr, ShopScout, AppJobber oder Roamler kannst du mit dem Geldverdienen, wenn du möchtest, schon nach wenigen Minuten beginnen. Das große Plus beim Mikrojobbing ist auf jeden Fall, dass du sehr flexibel arbeiten kannst, denn die Erledigung der Aufträge nimmt oftmals nur einige Minuten Zeit in Anspruch – so kannst du ohne große Planung einfach mal zwischendurch Geld verdienen. Ganz klar – für mitunter nur wenige Minuten Arbeit kannst du im Gegenzug keine allzu üppige Bezahlung erwarten, was jedoch wiederum auch nicht heißen soll, dass sich mit Mikrojobs in der Summe nicht auch ein paar Hundert Euro erzielen lassen. In der Vergangenheit hat ein Mikrojobber ein Gespräch mit uns geführt, in dem er schildert, wie er innerhalb von 25 Tagen 600 Euro mit verschiedenen kleinen Jobs verdient hat.


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