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Bastelkurse

Von Nebenjob am 09-10-2006
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Machen Sie Ihr Hobby zum Nebenjob


Es gibt viele Menschen, die sehr interessante und schöne Hobbys betreiben. Gehören Sie auch dazu? Ist Ihr Steckenpferd zum Beispiel das Basteln von Puppen und Teddys, die Malerei oder die Fotografie? Dann geben Sie doch Ihre Kenntnisse an andere weiter, indem Sie Kurse veranstalten.

Jetzt werden Sie vielleicht sagen, das ist doch ein alter Hut. Das bietet bereits jede Volkshochschule an. Damit haben Sie sicher auch recht. Aber die Vorteile, die Sie Ihren Kunden bieten, liegen ganz woanders. Sie können beispielsweise gemischte Gruppen einführen, in denen ein Kursteilnehmer eine Puppe bastelt, der Nächste einen Teddy oder ein Kopfkissen näht und der andere Bleistiftzeichnungen macht. Zudem sind Sie auch in den Terminabsprachen flexibler.

Wenn Sie Bastelkurse anbieten möchten, müssen Sie auf Kundensuche gehen


Das Interesse für solche Kurse ist natürlich abhängig von der Thematik. Man kann sicher davon ausgehen, dass Origamibastelei weniger Zuspruch findet als zum Beispiel Teddybasteln oder Töpfern. Prinzipiell finden Sie Ihre Kunden zum Beispiel durch Aushänge in Schulen und Kindergärten. Schalten Sie auch ruhig eine Kleinanzeige in den Wochenanzeigern. Diese sind recht kostengünstig und Sie erreichen Interessenten in Ihrem unmittelbaren Umkreis. Fragen Sie zum Beispiel auch in Ihrer Bücherei, ob Sie Handzettel auslegen dürfen. Wer sich ein Bastelbuch kauft, nimmt sicher auch gerne persönliche Anleitung in Anspruch. Werfen Sie auch Handzettel in Briefkästen.

Richten Sie eine Bastelecke im Wohnzimmer oder im Hobbykeller ein. Die Gruppen sollten erfahrungsgemäß drei bis max. fünf Teilnehmer nicht überschreiten. Das ist allerdings auch von Ihren räumlichen Möglichkeiten abhängig.

Saisonbasteln: Bieten Sie themenbezogene Bastelkurse an


Wenn Ihre Kenntnisse es zulassen, bieten Sie auch themenbezogene Kurse wie zum Beispiel Oster- oder Weihnachtsbasteln an.

Apropos Weihnachten. Das ist ohnehin die Gelegenheit, den richtigen Einstieg zu finden. Denn schon lange vorher überlegen viele Leute, was Sie zum Beispiel der Oma in diesem Jahr schenken sollen. In der Regel haben Omis alles und wollen auch nichts. Aber über eine selbst gemachte Puppe oder einen selbstgenähten Teddy würde sich sicher jede Omi freuen. Und wenn ein Teddyohr mal nicht genau an der Stelle sitzt, wo es eigentlich hingehört, ist das gar nicht schlimm; das verleiht dem Bären lediglich Charakter.

Zusatzleistung: Was macht Ihren Service interessanter?


Überlegen Sie auch sehr genau, wodurch Sie Ihren Service interessanter machen. Sie könnten Ihren Kunden beispielsweise anbieten, das entsprechende Bastelmaterial zu besorgen oder geben Tipps, wo man besonders günstig gutes Material einkaufen kann und wo man die größte Auswahl hat. Zudem sollten Sie Ihren Kunden garantieren, dass ausgefallene Stunden auf jeden Fall nachgeholt werden.

Tipp


Sollten Sie Ihre Basteleien regelmäßig auf Märkten und dergleichen vertreiben, müssen Sie ein Reisegewerbe anmelden.

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