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Effizient arbeiten im Homeoffice

Von Nebenjob am 21-01-2007
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Do's and Don'ts - Zeitdiebe finden und überlisten


Böse Zungen behaupten, Selbstständige könne man in zwei Kategorien unterteilen – in Unternehmer und Unterlasser. Die Aussage ist nicht falsch, denn Unternehmer überlassen auf dem Weg zum Erfolg nichts dem Zufall und nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie nehmen Einfluss auf Ihre Erfolgskurve. Unterlasser dagegen nehmen die Dinge so, wie sie kommen – und meist kommen Erfolge nicht einfach so.

Wenn auch Sie wirklich "unternehmen" möchten, ist es wichtig, dass Sie Ihre Arbeit, insbesondere wenn Sie diese von zu Hause aus verrichten, gut organisieren. Nur so können Sie effizient arbeiten und damit erfolgreich werden.

Die Tage, an denen Sie an sich selbst zweifeln, da Ihnen scheinbar nichts gelingen und von der Hand gehen will, ein entnervender Anruf den nächsten jagt, gefolgt von eMails und Angebotsanfragen, während Ihr Blick immer wieder auf die Ablage der letzten vier Wochen fällt, könnten bald der Vergangenheit angehören.

Lernen Sie, Ihre Ziele genauer zu formulieren und sich für das Erreichen dieser Ziele einen realistische und angemessenen Zeitvorgabe zu geben. Erhöhen Sie Ihre Motivation, indem Sie sich Ziele setzen, die Sie wirklich erreichen können – damit bringen Sie sich nicht um Ihre verdienten Erfolgserlebnisse.

Kampf den Zeitdieben: Lernen Sie, mit Ihrer Zeit effektiv umzugehen


Viele Menschen, insbesondere die Berufstätige oder Selbstständigen klagen darüber, keine Zeit zu haben – Stress und Hektik sind an der Tagesordnung.

Doch meist liegt es nicht daran, dass der Tag nur 24 Stunden hat, sondern vielmehr daran, dass wir mit unserer Zeit nicht richtig umgehen. Zwar können wir einen Tag nicht verlängern, aber wir können lernen, unsere Zeit besser einzuteilen, indem wir Zeitdieben wie der beispielsweise der Zettelwirtschaft den Kampf ansagen.

Selbstständige sollten im Kampf mit der Zeit besonders hart an sich arbeiten. Denn wer neben- oder hauptberuflich selbstständig ist und seine Zeit verschwendet, kann sein Geld auch gleich aus dem Fenster werfen, denn immer noch gilt der Grundsatz: Zeit ist Geld.

Doch gerade das Büro in den eigenen vier Wänden birgt eine unendliche Vielfalt von Möglichkeiten, die Zeit mit unwesentlichen Dingen zu verschwenden.

Finden Sie Ihre persönlichen Zeitdiebe: Wo liegen die Ursachen für Ihren Zeitmangel?


Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Sie ein besseres Zeitmanagement betreiben können, müssen Sie zunächst wissen, wo die Ursachen für Ihren Zeitmangel liegen:
  • Sie haben sich falsche oder gar keine Prioritäten gesetzt
  • Ihr Arbeitsplatz gleicht einem Katastrofengebiet – Zettelwirtschaft, keine Ablage, usw.
  • Sie haben das Gefühl, alles selbst machen zu müssen und geben zu wenig ab
  • Wichtige oder schwierige Entscheidungen schieben Sie vor sich her und zögern sie hinaus – Sie bringen Vorgänge nicht zum Abschluss. All diese Dinge verlassen niemals Ihren Schreibtisch und Ihre Gedanken.
  • Familie, Freunde und Nachbarn schauen "nur mal kurz" auf einen Plausch bei Ihnen vorbei und halten Sie von der Arbeit ab
  • Sie sind ein Perfektionist und halten sich mit Dingen auf, die im Grunde doch nicht so wichtig für Ihren Erfolg sind
  • Sie beginnen Ihren Tag ohne ein Tagesziel oder einen PlanTelefongespräche und Anrufe bringen Sie immer wieder aus dem Konzept

Sie können nicht "NEIN" sagen und verzetteln sich daher immer wieder. Dies sind nur einige der unzähligen Gründe, die für Zeitmangel verantwortlich sein können. Aber nur, wenn Sie Ihre persönlichen Zeitdiebe kennen, können Sie auch etwas dagegen unternehmen.

Zeitdieb Kinder: Insbesondere für Homeworker gilt: "Kinder sind kein Kinderspiel"


Den Gedanken daran, von zu Hause aus zu arbeiten, haben insbesondere viele Frauen und Mütter.

Vermeintlich ist es ein Kinderspiel, auf diese Weise Familie und Arbeit zu verbinden und unter einen Hut zu bringen. Wie häufig hört und liest man von den Vorteilen des Homeoffice, das die ideale Verbindung von Familie und Beruf darstellt.

Doch: Das klingt nicht nur wie ein Märchen – es ist tatsächlich eines. Arbeiten im Homeoffice ist harte Arbeit, insbesondere wenn Sie Kinder haben. Wenn Sie selbst Kinder haben, wissen Sie, dass es illusorisch ist, zu Hause quasi "nebenher" Geld verdienen zu können. Doch es gibt Regeln und Tipps, wie Sie den Drahtseilakt zwischen Familie und Homejobbing bewältigen können.

Zeitdieb Trödelei: Feste Bürozeiten auch im Homeoffice


Verpflichten Sie sich selbst zu festen Mindest-Bürozeiten. Verhalten Sie sich einfach so, als würden Sie immer noch wie früher das Haus verlassen, um bei Ihrem Arbeitgeber zu arbeiten. So sollten Sie beispielsweise von acht bis 17 Uhr am Schreibtisch sitzen oder anderen geschäftlichen Verpflichtungen nachkommen.

Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, Hausarbeit und langes Zeitunglesen sind in der Regel keine beruflichen Anstrengungen, durch die Sie Geld verdienen würden. Wenn Sie in dieser Hinsicht nicht diszipliniert sind, kann es sein, dass sich der Weg an Ihren Schreibtisch erst gar nicht mehr lohnt. Organisieren Sie sich, denn ansonsten rennt Ihnen die Zeit davon. Dazu gehört auch, dass Sie sich nicht mit Dingen aufhalten, die nicht unmittelbar in Ihren Arbeits- und Geschäftsbereich gehören. Überlegen Sie, welche "geschäftsnahen Aufgaben" wie beispielsweise die Besorgung von Büromaterial sich mit Ihren Aktivitäten nach Feierabend verbinden lassen. Aufgaben, die Sie auch ohne weiteres nebenher nach dem regulären Feierabend erledigen können, sollten Sie auch auf diesen Zeitpunkt verschieben. Während Ihrer «Geschäftszeiten» sollten Sie sich ausschließlich Ihrem Basisgeschäft und Ihren Kunden widmen.

Das Geheimnis der Prioritäten: Stichwort Zeitmanagement


Die Kunst des Zeitmanagements liegt darin, dort Zeit zu gewinnen, wo sie eigentlich zu knapp ist. Und der Weg dorthin führt Sie über Ihr Selbstmanagement. Lernen Sie also, zunächst sich selbst zu managen.

Viele Berufstätige und Selbstständige klagen über permanenten Zeitmangel und Hektik, weil Sie das Gefühl haben, ständig mit neuen Aufgaben konfrontiert und aufgehalten zu werden, die sie von ihrer eigentlichen Arbeit abbringen.

Das Problem sind jedoch nicht die ständig neuen Aufgaben, sondern die richtige Einschätzung der Wichtigkeit dieser Aufgaben. Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, Prioritäten zu setzen und die wichtigen von den weniger wichtigen Dingen zu trennen.

Teilen Sie Ihre Aufgaben nach Prioritäten ein: Die wichtigen, die Sie selbst sofort erledigen müssen (A) über die ebenfalls wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben, die Sie abhandeln müssen (B) bis zu den zwar auch wichtigen Aufgaben, die aber nicht Sie persönlich erledigen müssen, sondern auslagern können. Lernen Sie, Ihre Arbeit in der richtigen Reihenfolge zu erledigen und gewinnen Sie so Zeit.

Zeitdiebe überlisten: Ziele formulieren - bessere Orientierung durch Ziele


Wer seine Zeit in den Griff bekommen möchte, braucht Ziele. Denn ohne ein Ziel sind Sie orientierungslos. Und nur wenn Sie wissen, für wen oder was Sie arbeiten, finden Sie den nötigen Ansporn, den Sie brauchen, um zum Erfolg zu gelangen und diesen Erfolg auch überprüfen zu können.

Verdeutlichen Sie sich also immer, welche kurz-, mittel- und langfristigen Ziele Sie erreichen wollen. Dabei ist es völlig legitim, dass Sie neben den geschäftlichen auch Ihre privaten Ziele berücksichtigen.

Ein langfristiges Ziel ist zum Beispiel der Erwerb eines eigenen Hauses. Mittelfristig haben Sie sich vielleicht zum Ziel gesetzt, Ihr Unternehmen durch zusätzliche Vertriebspartner zu erweitern und kurzfristig streben Sie den nächsten Auftrag an. Wenn Sie Ziele haben, werden Sie feststellen, dass Ihnen diese dabei helfen sind, auch ungeliebte Aufgaben, wie beispielsweise das Erstellen eines Angebotes, leichter zu bewältigen. Jeder Handschlag bringt Sie Ihrem Ziel ein Stück näher. Das wirkt sich auch positiv auf Ihr Zeitmanagement aus.
Wichtig ist vor allem, dass Sie sich Ziele setzen, an denen Ihnen wirklich etwas liegt. Halbherzigkeit bringt Sie nicht weiter. Um konsequent handeln zu können, müssen Sie hundertprozentig hinter Ihren Zielen stehen.

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