NEBENJOB ZENTRALE RATGEBER

In letzter Zeit werden wir des Öfteren gefragt was passiert, wenn man mehr als 450 Euro verdient. Bei einem Minijob sind die Regelungen recht überschaubar. Meistens sind Minijobber familienversichert oder zahlen ihre Beiträge mit ihrer Haupttätigkeit. In diesen beiden Fällen landen 100% netto vom brutto auf dem Bankkonto. Aber wie sieht es aus, wenn der Arbeitgeber mal mehr als 450 Euro überweist? Welche Regeln sich für dich ändern, sobald du die 450 Euro Grenze überschreitest, findest du in diesem Artikel.

Geld verdienen

Bei einem Einkommen von mehr als 450 Euro bis zu 850 Euro monatlich (Gleitzone) übst du einen sogenannten "Midijob" aus. 

Diese Gleitzone wird ab dem 01.07.2019 auf 1300 Euro im Monat erhöht. 

Wenn du also mehr als 450 € verdienen solltest, musst du auf dein Gehalt Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. 

Sozialversicherungsrechtlich werden Midijobber gesondert behandelt. Zwar sind Einkommen ab 450 Euro sozialversicherungspflichtig, allerdings steigen in der Gleitzone die Beiträge nur sukzessive von anfänglich vier Prozent bei einem Verdienst von 450,01 Euro bis auf 21 Prozent bei einem Einkommen von 850 Euro. Der Sozialversicherungsbeitrag bemisst sich nicht nach dem vollen Einkommen. Der Arbeitgeber zahlt jedoch immer den vollen Arbeitgeberanteil, welcher ca. 21% beträgt.

Falls du darüber nachdenkst, mehr als die 450 Euro zu verdienen, solltest du dir also Gedanken machen, welches Gehalt mit welchen Abzügen für dich lohnenswert ist. Es macht bestimmt keinen Sinn 460 Euro zu verdienen, weil du obwohl du mehr gearbeitet hast, weniger in der Tasche hast. Netto und Brutto sind leider nicht das Gleiche. 

 

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