Lukratives Dreiradfahren: Dieser Nebenjob mit asiatischen Wurzeln wird auch hierzulande immer populärer

Rikschafahren – was in anderen, vor allem asiatischen Ländern zur Normalität gehört, musste sich hierzulande erst einmal durchsetzen. Denn zunächst erscheint der Gedanke nicht unbedingt angenehm, dass sich eine Person abschuften muss, damit man von A nach B gelangt. Taxi oder Bus tun es doch auch, oder?

Doch die Hemmungen bauen sich ab und mittlerweile gibt es auch in Deutschland jede Menge Menschen, die mit einem Nebenjob als Rikschafahrer gutes Geld verdienen. Denn es ist gar nicht mehr so exotisch, auf den Straßen auf die Bike-Taxis zu treffen.

Nebenjob ohne Investitionen: Rikscha leihen statt kaufen

Wer jetzt denkt, dass er erst einmal in den Kauf einer Rikscha investieren muss, um als Fahrer tätig zu werden, der irrt. In vielen Städten und Gebieten mit hohem Tourismusanteil bieten Unternehmen Rikschas zum stunden- oder tageweisen Verleih an.

Fahrgäste und Anlässe

Meist sind es Touristen, die das umweltfreundliche Taxi in Anspruch nehmen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Während einer Rikschafahrt lassen sich weitaus mehr Eindrücke sammeln als in PS-betriebenen Fahrzeugen wie beispielsweise Taxen oder Bussen. In einer Rikscha ist lässt sich die Fahrt in eher ruhigem und gemächlichen Tempo genießen. Der Rikschafahrer wird zum Fremdenführer, der Zeit genug hat, auf die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung hinzuweisen und auch einmal einen Zwischenstopp einzulegen. Außer von Touristen werden Rikschas auch von Paaren als Hochzeitskutsche oder von Unternehmen beispielsweise zu Promotionzwecken gebucht.

Der Nebenjob ist anstrengend: Ohne Schweiß kein Preis

Rikschafahren ist Ganzkörpersport und zugegebener Maßen schweißtreibend. Denn das Gesamtgewicht, was zu befördern ist, sollte man nicht unterschätzen. Aber letztlich hat das Strampeln doch auch sein Gutes: Sie sparen den Beitrag zum Fitness-Studio und verdienen dabei auch noch Geld.

Beim Rikschafahren ist Kommunikation Pflicht

Wer zwar unter sportlichen Gesichtspunkten alle Voraussetzungen mitbringt, aber eher zu den introvertierten Mitmenschen gehört, sollte lieber die Finger von diesem einträglichen Job lassen. Denn die meisten Ihrer Fahrgäste werden von Ihnen erwarten, dass Sie neben Ihren guten Ortskenntnissen auch entsprechende Geschichten oder Anekdoten auf Lager haben. Aufgeschlossenheit und Kommunikationsfähigkeit sind grundlegende Charaktereigenschaften die ein Rikschafahrer mitbringen muss. Bei aller Kontaktfreudigkeit ist das A und O an diesem Job, das Gefährt sicher und ohne Unfälle durch die Straßen zu lenken.

Arbeitszeiten und Geld verdienen

Beim Rikschafahren lässt sich der Arbeitstag recht frei gestalten. Der Rikschafahrer bestimmt selbst, wie viele Fahrten er machen möchte – entsprechend ist der Verdienst, den er mit den Fahrgästen abrechnen kann. Für eine halbe Stunde Fahrtzeit werden meist zwischen 15 und 18 Euro berechnet. Nicht zu vergessen das Trinkgeld, das zufriedene Fahrgäste gern zu geben bereit sind.

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