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Pflanzenflohmarkt

Von Nebenjob am 25-12-2006
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Mit dem grünem Daumen zum Nebenverdienst


Eine Nebenjob-Idee, die im Trend liegt: Private oder teilweise auch schon etwas größer organisierte Pflanzenflohmärkte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Und das hat seinen Grund: Jeder der einen Garten oder einen Balkon sein eigen nennen kann, der weiß auch, wieviel Geld jedes Jahr wieder für die Begrünung aufgewendet werden muss.

Der Staudenflohmarkt


Insbesondere die Staudenpflanzen gehören zum Handelsgut auf dem Pflanzenflohmarkt. Denn Stauden können im Herbst oder im Frühjahr gleichermaßen eingesetzt werden. Es gibt unzählige verschiedene Pflanzen von der Steingarten-Staude bis zu den Riesenstauden, die bis zu 1,50 Meter Höhe erreichen können. Alte Stauden werden durch das Teilen «verjüngt» oder zu große bzw. genügend große Stauden verkleinert. Aus eins mach zwei oder drei – und wer möchte, der kann diese «neuen» Stauden auf einem Pflanzenflohmarkt verkaufen. Nicht nur, dass diese Stauden kostengünstiger zu bekommen sind als im Gartenfachmarkt, man sagt auch, dass die Qualität einer im Garten gewachsenen Staude über der einer für einen Fachmarkt gezüchteten liegt.

Im Frühjahr auch Einjährige


Im Frühjahr zu Beginn der Saison können Sie auch die einjährigen Pflanzen in Ihr Angebot mit aufnehmen. Diese Pflanzen erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Denn obwohl sie nur eine Saison blühen, entschädigen sie für ihre kurze Lebenszeit mit unschlagbarer Blütenpracht. Insbesondere auch einjährige Kletterpflanzen, die sich hervorragend als Sichtschutz einsetzen lassen, stehen in der Käufergunst ganz oben. Kaum eine Gartenzeitschrift, die nicht zu Beginn einer jeden Gartensaison über Einjährige berichtet.

Wer bereits einmal eine Kletterpflanze wie die Schwarzäugige Susanne, Prunkwinden oder Glockenreben in voller Blütenpracht gesehen hat, der kann kaum glauben, dass solch eine Prachtpflanze erst vor wenigen Wochen ausgesät wurde. Natürlich haben auch die Pflanzenmärkte diesen Trend entdeckt und bieten Anfang des Sommers eine Vielzahl dieser vorgezogenen Pflanzen an. Dass sich jedoch die Pflanzenmärkte diesen Trend gut bezahlen lassen, kann sich jeder von uns denken: 50 Euro sind da ganz schnell für ein paar Pflanzen ausgegeben.

Jeder jedoch der sich schon selbst einmal mit der Selbstaussaat einzelner Pflanzen beschäftigt hat, weiß wie einfach dies sein kann. Mit ein wenig Geschick und Geduld läßt sich in einem Zeitraum von nur sechs bis acht Wochen ein wahrer Blütentraum heranzüchten. Diese vorgezogenen Pflanzen wiederum können Sie im Frühjahr prima auf Ihrem privaten oder aber auf einem organisierten Pflanzenflohmarkt verkaufen. Wenn Sie berücksichtigen, dass die einzelnen Samen nicht sehr kostspielig sind oder sich sogar aus den Blüten des vergangenen Jahres geerntetwurden, läßt sich mit den selbst vorgezogenen Pflanzen ein prima Nebenverdienst erzielen.

Ihre Qualifikation


Diese Geschäftsidee eignet sich für jeden, den ein wenig Platz zur Verfügung hat und Freude an Blumen und Pflanzen hat.

Investitionen und Ausstattung


Im Grunde brauchen Sie nicht viel, um diese Idee umzusetzen. Denn die Stauden wachsen ja von allein und die, die sich teilen lassen entnehmen Sie Ihrem Garten. Wenn Sie also Stauden anbieten möchten, lautet die Devise einfach nur: "Teilen und Handeln".

Die Einjähringen ziehen Sie mit Saatgut vor – entweder gekauftes oder, noch günstiger, im Vorjahr selbst gesammeltes. Wenn Sie noch keinerlei Erfahrung mit dem Vorziehen von Einjährigen haben, sollten Sie sich zunächst einmal in Gartenzeitschriften das notwendige Wissen anlesen. Aber keine Angst – Vorziehen kann wirklich fast jeder. Die Samen für die einzelnen Pflanzen, die Töpfe und die Mini-Gewächshäuser für die Fensterbank bekommen Sie in jedem gut sortierten Pflanzencenter oder Baumarkt. Was Sie nun noch benötigen, ist ein wenig Platz, an dem Sie die Vielzahl der einzelnen kleinen Töpfchen hinstellen können. Den Rest besorgt die Natur von ganz allein, die Pflanzen wachsen mit ein wenig Pflege wie von selbst. Sie säen sozusagen Ihren eigenen Nebenverdienst aus.

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