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Nebenjob als Nachtwache: Geld verdienen in Nachtbereitschaft

Von Nebenjob am 23-02-2010
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Ein Nebenjob mit besonderen Arbeitszeiten


Wer einen Nebenjob als Nachtwache annehmen möchte, muss nicht in jedem Fall fachlich besonders ausgebildet sein. Denn dieser Aushilfsjob wird nicht nur in Krankenhäusern oder Pflegeheimen für examinierte Pflegekräfte angeboten. Zudem haben viele Stationen im Krankenhaus mehr als eine Pflegekraft, so dass die zweite Person bei der Nachtwache in diesem Fall gegebenenfalls eine Aushilfe sein kann.

Aber auch Einrichtungen zur psychosozialen Betreuung wie beispielsweise Wohneinrichtungen, in welchen Menschen im Rahmen einer Suchttherapie oder mit geistiger Behinderung betreut werden, vergeben Nebenjobs für Nachtwachen. Und eine weitere Möglichkeit für den Einsatz im Nebenjob als Nachtwache ist der in einem Schlaflabor, denn auch hier werden regelmäßig Aushilfsjobs vergeben (Lesen Sie auch hierzu unseren Artikel Nebenjob in einem Schlaflabor).

Aufgabengebiete beim Nebenjob als Nachtwache


Als Nachtwache sind Sie Ansprechpartner für die Menschen, die auf der Station bzw. in der Wohneinrichtung untergebracht sind. Häufig beginnen Sie Ihren Dienst nicht erst, wenn die Nachtruhe bereits begonnen hat – in diesem Fall ist es möglich, dass Sie noch das ein oder andere Gespräch führen. Insbesondere in therapeutischen Wohneinrichtungen ist es durchaus denkbar, dass Sie als Aushilfe in den Tagesablauf der Bewohner integriert werden. Beispielsweise wenn Ihr Dienst bereits am frühen Abend beginnt, kann es zu Ihren Aufgaben gehören, sich noch bis zum Beginn der Nachtruhe aktiv mit den Bewohnern zu beschäftigen.

Wie weit Ihr Aufgabengebiet in diesem Nebenjob geht, hängt in der Regel stark von den Qualifikationen ab, die Sie mitbringen. Oftmals werden ungelernte Aushilfen in der Nachtwache auch gemeinsam mit einer Festkraft eingesetzt. Aufgaben wie ein letztes Lüften der Zimmer oder das Aufschütteln von Betten vor dem Schlafengehen, Kontrollgänge während der Nachtzeit oder das Erfüllen individueller Wünsche der Bewohner sind dabei als typische Aufgabenfelder denkbar. Es ist wichtig, dass Sie als Nachtwache den Bewohnern das Gefühl vermitteln, dass Sie tatsächlich für sie da sind.

Qualifikationen: Was müssen Sie können, um einen Nebenjob als Nachwache zu übernehmen?


Die fachlichen Qualifikationen, die Sie für diesen Nebenjob erfüllen müssen, sind sehr unterschiedlich. Zum einen hängen sie von Ihrem Arbeitsplatz ab, aber auch davon, ob Sie eigenverantwortlich als Nachtwache eingesetzt werden oder ob Sie unterstützend als „Zweitkraft“ tätig sind..

In der Regel aber können Sie davon ausgehen, dass von einer Nachwache im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim eine fachspezifische Ausbildung (beispielsweise als Krankenschwester oder als Pflegekraft) erwartet wird.

In therapeutischen Wohneinrichtungen dagegen steht im Vordergrund, dass nachts ein Ansprechpartner vor Ort ist. In diesem Fall wird teilweise auf eine fachspezifische Ausbildung verzichtet. Hier wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass Sie als Persönlichkeit für den Nebenjob geeignet sind.

Neben den unterschiedlichen fachlichen Voraussetzungen ist aber in jedem Fall wichtig, dass Sie verantwortungsbewusst und sorgfältig arbeiten und auch in besonderen Situationen angemessen reagieren können. Außerdem sollten Sie ein offener und kommunikativer Menschen sein, der gern mit anderen umgeht. Und nicht zuletzt sollten Sie die nächtliche Arbeitszeit in Ihrem Nebenjob mit Ihrem Tagesrhythmus vereinbaren können.

Arbeitszeiten beim Nebenjob als Nachtwache


Meist beginnt der Dienst einer Nachtwache zwischen 20 und 22 Uhr und endet zwischen 6 und 8 Uhr am darauffolgenden Morgen. Das heißt also, dass Sie relativ viele Stunden „am Stück“ arbeiten werden. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass Nachtarbeit sehr anstrengend sein kann – nicht umsonst gibt es für die Nachtarbeit besondere Regelungen im Arbeitszeitgesetz (ArbZG).

Geld verdienen: Wie wird der Nebenjob als Nachtwache bezahlt?


Die Verdienstmöglichkeiten in diesem Nebenjob sind sehr unterschiedlich – insbesondere hängen sie von der jeweils vorausgesetzten Qualifikation ab. Ungelernte Nachtwachen können von einem Stundenverdienst von rund 9 bis 12 Euro ausgehen. Wenn Sie nachts die Möglichkeit haben zu schlafen, wird Ihr Verdienst voraussichtlich niedriger ausfallen. Wer eine Ausbildung im Pflegebereich hat, kann von einem deutlich höheren Verdienst ausgehen.

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