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Geld verdienen mit Google Helpouts: Bieten Sie anderen online Ihre Hilfe an

Von Nebenjob am 27-08-2013
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Mit den Helpouts von Google können Fachleute Online-Hilfe per Video anbieten - und das in Echtzeit.


Davon profitieren beide Seiten - die Hilfesuchenden ebenso wie die Anbieter.

Hilfe leisten zu können, ist eigentlich immer eine schöne Sache. Noch schöner ist es, wenn derjenige, der andere mit seinen Tipps und Ratschlägen tatkräftig unterstützt, für seine Hilfestellung eine unmittelbare finanzielle Gegenleistung erhält. Google hat mit Google Helpouts ein neues Portal entwickelt, auf dem Hilfesuchende mit Menschen mit dem entsprechendem Fachwissen live zusammenfinden: „Echte Hilfe von echten Menschen in Echtzeit“ lautet die Kurzbeschreibung von Google auf der Helpouts-Seite.

Google Helpouts ist eine ideale Plattform für Menschen, die sich in einem bestimmten Themengebiet sehr gut auskennen


Wer seine fachliche Hilfe auf dem Portal anbieten möchte, kann das kostenlos, alternativ aber auch gegen Bezahlung machen. Abgerechnet wird über das Google Online-Bezahlsystem Wallet, wobei Google eine Provision in Höhe von 20 Prozent auf den Gesamtpreis einbehält. Hinsichtlich der Preisgestaltung lässt Google dem Anbieter freie Hand, denn den Preis für "sein" Helpout legt jeder Experte selbst fest (genauso wie beispielsweise die Dauer des Helpouts).

Die Idee hinter Google Helpouts: Was ist ein Helpout, wie funktioniert der Service?


Als Helpout kommen alle möglichen Themenbereiche in Frage, bei denen sich ein Live-Support anbieten könnte. Ob Garten, Kunst, Gesundheit, Musik, Computer, Kochen Bildung, Fitness Elektronik – bei Google Helpouts sind Menschen mit dem verschiedensten Fachwissen gefragt.

Beispielhaft könnten Helpouts also derart aufgebaut sein, dass jemand sich erklären lässt, wie der korrekte Rückschnitt bei einer bestimmten Pflanzenart erfolgt. Ein Anderer benötigt Hilfestellung bei der Inbetriebnahme seines TV-Gerätes, der Nächste ist auf der Suche nach einem Experten, der ihm den Einstieg in Yoga möglich macht und wieder jemand Anderer möchte erklärt bekommen, wie man Manga-Comics zeichnet.

Aber auch mehr oder weniger alltägliche Probleme können sich über ein Helpout klären lassen: Wie flicke ich einen Fahrradreifen, wie binde ich einen Blumenstrauß oder wie verpacke ich ein Geldgeschenk möglichst einfallsreich und individuell? Wahrscheinlich wird sich die Echtzeit-Hilfe über Google Helpouts in vielen verschiedenen Bereichen etablieren – wie vielfältig die Plattform sein wird, wird weniger von Google selbst als vielmehr von den Ideen der Anbieter abhängen.

Zurzeit brauchen Sie noch eine Einladung, um bei Google Helpouts mitzumachen


Denn das Portal ist zwar seit Ende August 2013 online, kann aber zurzeit nur mit einer Einladung von Google (mit entsprechendem Code) genutzt werden. Sie können sich aber bereits als Interessent anmelden – entweder, um sich zum Start der Plattform informieren zu lassen oder um sich bereits jetzt als Experte zu bewerben.

Wer Helpouts anbieten möchte, muss über 18 Jahre alt sein (das Mindestalter für Hilfesuchende liegt bei 13 Jahren). Die Livevideos werden mit Hilfe von  Google Hangouts (dem Live-Video-Chat Service von Google) zur Verfügung gestellt. Nun brauchen Sie nur noch ein Google+-Konto (oder zumindest eine Registrierung), einen Google Wallet Account, eine Kamera und – natürlich – ein Gerät, mit dem Sie (mit ausreichender Geschwindigkeit) auf das Internet zugreifen können. Die Systemvoraussetzungen und andere wichtige Informationen stellt Google auf seiner Hilfeseite zum Thema zur Verfügung.

Anmerkung der Redaktion: Google Helpouts wurde mittlerweile wieder eingestellt.

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