Daniel Barke, Mitgründer und Mitgeschäftsführer von Mylittejob, erklärt, wie Studenten fachlich qualifizierte und dabei zeitlich begrenzte Jobs annehmen und damit Geld verdienen können.

So können Studenten mit fachlich qualifizierten Jobs Geld verdienen

Fast jeder Student kennt den Spagat zwischen studieren und Geld verdienen: Studentenjobs wie beispielsweise Kellnern, Promotion, Pizzafahrer oder Jobs bei McDonalds und Co. sind zum Geld verdienen zwar mehr oder weniger geeignet, jedoch sind diese Nebenjobs relativ wenig qualifiziert und daher als Referenz für spätere Bewerbungen meist unbrauchbar.

Diese Problematik haben Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig während ihrer Studienzeit ganz persönlich erlebt. Daniel Barke hatte unter anderem einen Studentenjob als Kellner und bis zu einem gewissen Maß auch Spaß daran. Allerdings fehlte ihm dabei, dass er das während seines Studiums erworbene Fachwissen im Rahmen dieser „typischen“ Studentenjobs in der Regel nicht anwenden konnte. Und falls sich doch einmal die Möglichkeit zu einem fachlich qualifizierten Job bot, war dieser zeitlich meist so aufwendig, dass zum Studieren nicht ausreichend Zeit blieb.

Das Projekt Mylittlejob, an dessen Konzeption die beiden damaligen Studenten Ende 2010 zu arbeiten begannen und das seit Sommer 2011 online ist, entstand also aus eigenem Bedarf heraus. Wir wollten mehr erfahren über diese neue Form des Studentenjobs und haben im Unternehmen in Hamburg nachgefragt. Wir sprachen mit Daniel Barke, der sich, genau wie Marlon Litz-Rosenzweig, dem Portal seit Mai 2012 hauptberuflich als Geschäftsführer widmet. Er erklärte uns ausführlich, wie Studenten mit Mylittlejob die Möglichkeit bekommen, fachlich qualifizierte und dabei zeitlich begrenzte Jobs anzunehmen und damit Geld zu verdienen.

Richtet sich das Jobangebot auf Mylittejob ausschließlich an Studenten?

Die Antwort von Daniel Barke auf diese Frage ist eindeutig: Die Jobs auf der Plattform richten sich einzig und allein an Studenten. Alter, Fachrichtung des Studiums oder die Art der Hochschule bzw. Uni, bei der man eingeschrieben ist, spielen dagegen keine Rolle. Bei der Registrierung wird übrigens der Studentenstatus über die E-Mail-Adresse der Universität verifiziert.

Wie geht es nach der Registrierung weiter?

Im Anschluss an die Registrierung wird ein kleiner „Einstellungstest“ durchlaufen, der, wie Daniel Barke erklärte, allerdings nicht schwierig und auch nicht umfangreich ist: Jeder neu registrierte Student muss 25 Fragen beantworten. Innerhalb von fünf bis zehn Minuten ist das erledigt; im Anschluss besteht freier Zugriff auf die Plattform.

Jedes Mitglied legt ein Profil auf Mylittlejob an. Dieses Profil ist zwar wichtig für die erste Einstufung, jedoch keinesfalls alles entscheidend. Denn Daniel Barke steht auf dem Standpunkt, dass sich ein Lebenslauf relativ leicht „hinbiegen“ lässt, die Praxis dagegen bringt das tatsächliche Können an den Tag. Es ist also nur konsequent, dass die Ergebnisse und Erfahrungen, die jeder Student bei den auf Mylittlejobs absolvierten Aufträgen erbracht hat, weitaus höher gewichtet werden als das eigentliche Profil.

Welche Jobs werden auf MylitteJob angeboten?

Grundsätzlich kann alles, was von zu Hause aus erarbeitet werden kann, auf der Plattform ausgeschrieben werden. Ob Übersetzungen oder Recherchen, Datenerfassung, Datenpflege, Texten oder Contenterstellung – das Jobangebot ist vielseitig, so dass sich sicherlich für jeden Studenten, der arbeiten möchte, ein passender Job findet.

Wie erhält man den Zuschlag für einen Job und wie ist die Bearbeitungszeit?

Jeder Auftraggeber legt für „seinen“ Job im Vorfeld verschiedene Parameter fest, entsprechend dieser Parameter ist der Auftrag allein für diejenigen Studenten sichtbar, die für diese Arbeit qualifiziert sind. Nachdem der Job eingestellt wurde, läuft das weitere Auswahlverfahren nach dem Windmühlenprinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

Wenn jemand einen Auftrag übernommen hat, muss er diesen zwingend innerhalb der festgelegten Bearbeitungszeit erledigen. Die jeweilige Bearbeitungszeit ergibt sich aus der Zeit, die voraussichtlich für die Erledigung benötigt wird zuzüglich eines Zeitpuffers, so Daniel Barke. Jeder Auftrag muss übrigens sofort erledigt werden, unter anderem aus dem Grund, damit niemand Aufträge blockt und dann unter Umständen vergisst, den Auftrag rechtzeitig zu erledigen.

Wie funktioniert das Bewertungssystem auf Mylittlejob?

Im Anschluss an jeden erledigten Job bewertet der Auftraggeber die Arbeit und der Student erhält ein entsprechendes Ranking. Je höher er im Ranking gelangt, desto mehr Jobs wird er in Zukunft angezeigt bekommen. Das kommt unterm Strich dem Verdienst zugute, denn die Aufträge, die ein höheres Ranking voraussetzen, sind in der Regel besser bezahlt als die weniger qualifizierten Jobs, so Daniel Barke.

Übrigens kann der Studentenjob mit Mylittlejob auch für die weitere Karriere hilfreich sein. Denn wie Daniel Barke in unserem Gespräch ankündigte, wird in Kürze jedes Mitglied die Möglichkeit bekommen, sich auf Basis seiner bisherigen Leistungen ein automatisches Arbeitszeugnis erstellen zu lassen. Dieses persönliche Arbeitszeugnis kann zum Beispiel wichtig sein bei einer Bewerbung um eine Stelle, für die Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden. Mit dem Zeugnis von MyLittleJob kann der Student nachweisen, dass er auf der Plattform beispielsweise bereits eine Vielzahl von Übersetzungsjobs einwandfrei fertig gestellt hat.

Gibt es Studenten, die schon regelmäßig mit MyLittleJob Geld verdienen?

Von den 8.500 registrierten Mitgliedern bei Mylittlejob arbeiten rund tausend Studenten sehr konstant auf der Plattform und einige verdienen jeden Monat mehrere hundert Euro, bestätigt uns Daniel Barke.

Der Nebenjob mit Mylittlejob eignet sich also gut zum regelmäßigen Geld verdienen, Daniel Barke schätzt die Anzahl der Jobs, die jeden Monat neu reinkommen, auf mindestens tausend.

Tipps für diejenigen, die ihren Studentenjob mit Mylittlejob starten wollen

Daniel Barke rät jedem, der einen Auftrag annimmt, diesen zuverlässig auszuführen. Auf keinen Fall sollte man, wenn man einen Job annimmt, die Zeit untätig verstreichen lassen, denn dies hat bereits beim ersten verpassten Abgabetermin die Konsequenz, dass die eigene Bewertung auf einen Stern heruntergesetzt wird; ein weiterer Ausfall führt zum Ausschluss von Mylittlejob.

Der zweite Tipp von Daniel Barke lautet, sich jedes Briefing sehr genau durchzulesen. Man solle sich lieber zwei Minuten länger Zeit zum Lesen nehmen, um den Auftrag richtig zu verstehen, ein Überfliegen reicht meistens nicht. Es ist wichtig, die Anweisungen ernst zu nehmen und nicht schon nach dem Querlesen zu sagen „…das hab‘ ich schon verstanden, das mache ich schon“). Wer das Briefing sorgfältig durchliest, kann schneller arbeiten und auch bessere Ergebnisse erzielen. Dadurch wiederum steigt sein Ranking – und entsprechend besser bezahlt sind die Jobs, die man angezeigt bekommt.

Wer nun ebenfalls seinen Studentenjob bei Mylittlejob starten möchte, besucht am besten die Website Mylittlejob.de.

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